Zugpferde

Holzrücken mit Zugpferden – ökologisch, flexibel, wirtschaftlich

Waldarbeit mit Rückepferden ist eines unserer Spezialgebiet. Seit vielen Jahren haben wir diese traditionelle Arbeitsweise in unserem Unternehmen aufgegriffen – mit großem Erfolg!

Holzrücken

Im Bereich des Holzrückens sind Zugpferde eine ausgezeichnete Ergänzung zu Maschinen. Unser Unternehmen besitzt insgesamt 4 Pferde, die von 2 Mitarbeitern betreut werden. Im Arbeitsalltag arbeiten immer 2 Pferde im Wechselsystem, sodass die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeitsweise gewährleistet ist. Falls stärkeres Holz gerückt werden muss, arbeiten die Pferde im Gespann.

Dieses herkömmliche Verfahren setzen wir im gesamten Großherzogtum Luxemburg und in den naheliegenden Grenzgebieten ein. Es passt perfekt zu den heutigen Umweltschutzgedanken und trägt zur einer nachhaltigen Verwaltung der Wälder bei.

Die artgerechte Haltung unserer Tiere liegt uns besonders am Herzen. Regelmäßige Tierarzt- und Hufschmiedbesuche, sowie die Säuberung des Geschirrs und der Boxen sind feste Bestandteile unseres täglichen Geschäftes.

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Warum mit Pferden arbeiten?

Das Holzrücken mit Zugpferden bietet zahlreiche Vorteile:

  • Umweltschutz: das Pferd arbeitet lautlos und bewirkt keinerlei Umweltverschmutzung
  • Schnelligkeit: das Pferd arbeitet schneller und flexibler als eine Seilmaschine
  • Bodenschonung: das Pferd ist viel leichter als eine Maschine und verursacht somit keine Schäden.
  • Nachhaltigkeit: der bestehende Baumbestand wird durch die Pferde nicht entrindet und ist somit weniger anfällig für Krankheiten. Zudem werden Jungpflanzen, die zur Regenerierung des Waldes beitragen, erhalten.
  • Flexibilität: das Pferd ist in schwierigen Geländen und bei engen Beständen ohne Rückegassen einsetzbar.
  • Wirtschaftlichkeit: durch den regelmäßigen Wechsel der Pferde und staatliche Unterstützungen ist die Arbeit mit Rückepferden auch wirtschaftlich interessant.
  • Image: in Wäldern, in denen viele Menschen spazieren, sorgt die Arbeit mit Zugpferden für einen positiven Eindruck.
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Das Rückepferd, eine Tradition

Beim Holzrücken geht es darum, gefällte Bäume zum nächstgelegenen Ladepunkt zu befördern, um den Weitertransport zu ermöglichen.

Früher wurden Ochsen und Pferde zum Holzrücken eingesetzt. Im Gegensatz zu Ochsen arbeiten Zugpferde schneller. Ein gut erzogenes Pferd kann in nur einem halben Tag die Arbeit von 2 Ochsen bewerkstelligen.

In Luxemburg ist das Holzrücken durch das Ardenner Pferd geprägt. Diese sehr alte, robuste Rasse wird schon in alten Römertexten erwähnt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts dient sie vor allem zu Militärzwecken. Danach wird das Ardenner Pferd vermehrt in der Landwirtschaft eingesetzt.

Durch die Vermehrung der Maschinen im 20. Jahrhundert gelangt die Arbeit mit dem Zugpferd in Vergessenheit. Heutzutage wird sie von einigen Pferdeliebhabern aufgegriffen und den Anforderungen der modernen Wirtschaft entsprechend eingesetzt.

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Andere Arbeiten mit dem Pferd

Unsere Zugpferde werden nicht nur zum Holzrücken eingesetzt, sondern auch zum Mähen, Pflügen und Spazierengehen.

Wir besitzen eine mechanische Mähmaschine. Diese funktioniert also ganz ohne Motor über Radantrieb. Vorzüglich setzen wir diese Maschine zum Mähen entlang von hochfrequentierten Wander- und Forstwegen sowie Radpisten ein. Die Arbeiten, die sonst mit einem sperrigen und geräuschvollen Traktor ausgeführt werden, können wir leise, ökologisch und sanft bewerkstelligen. Diese Art des Mähens ist außerdem bei Spaziergängern besonders beliebt. Das Pferd ist ein einzigartiger Sympathieträger, wodurch das Image der Region zweifelsohne aufgewertet wird.

Auf Anfrage bieten wir verschiedene landwirtschaftliche Arbeiten an. Außerdem führen wir diese altbewährte Technik gerne für Schulklassen vor.